Wie Text gelingen kann

Über die Leidenschaft für Ihre Produkte und Leistungen und den Umgang mit Schreibblockaden.

3 Aspekte, die einen Webseitentext erfolgreich machen

Nur drei Merkmale sind erforderlich, um Ihrem Text schon das gewisse Etwas zu geben.

1. Die Begeisterung für das Thema

Wie reden Sie über Ihre Produkte und Leistungen? Fällt es Ihnen leicht, die Vorzüge und den Nutzen zu beschreiben? Geraten Sie sogar in’s Schwärmen, wenn Sie an die Möglichkeiten denken, die Ihren Kunden den wertvollen Nutzen bescheren?

Prima! Dann haben Sie die größte Hürde bereits genommen. Sie kennen Ihr Produkt in- und auswendig, wissen um die Vorteile, die Ihre Kunden haben werden, und es fällt Ihnen leicht, auch andere von den Vorzügen zu begeistern. Ihre Begeisterung wird sich nach einem kurzen Interview auf den Texter übertragen, und das Grundgerüst für den Text ist so gut wie fertig.

Wenn die Leidenschaft noch fehlt

Was aber, wenn Sie bei der Beschreibung Ihres Angebotes in’s Stocken geraten? Wenn Sie Fragen befürchten, auf die Sie keine Antwort wissen? Wenn Sie mutmaßen, dass der Preis viel zu hoch ist, oder wenn Sie einfach noch gar keine Erfahrungen mit Ihrem neuen Produkt haben, auf die sich Ihr Selbstbewußtsein gründen kann?

Der Texter wird im Interview sicherlich versuchen, alle Merkmale und Details bei Ihnen zu erfragen. Unsicherheiten in der Argumentation werden sich aber nicht verbergen lassen. Der Grundstein für die berühmte Schreibblockade ist gelegt. Doch gleichzeitig eröffnet sich die geniale Chance, die Basis für die bestmögliche Produktkommunikation zu gestalten.

2. Der gute Draht zum Leser

Was halten Sie von dieser Aussage:

„Die Texte Ihrer Webseite dienen in erster Linie der Information!“
Richtig | Falsch | unentschieden

Auflösung:

  • Richtig, denn die Texte haben den Auftrag zu informieren
  • Falsch, denn der Informationsgedanke hat nicht die oberste Priorität
  • unentschieden: Sie ahnen schon, dass die reine Information noch keinen guten Draht zum Leser schafft, gratuliere!

Ein paar Kniffe für den guten Draht zum Leser:

Schaffen Sie eine überschaubare Struktur. Arbeiten Sie mit Zwischenüberschriften.

Sprechen Sie den Leser direkt an! Verwenden Sie dazu die Anredeformen „Sie“ / „Ihr“ anstelle von „Wir“ und „unser“. Stellen Sie dem Leser gerne auch mal eine (Suggestiv-)Frage, die Sie auch gleich für ihn beantworten. -> Machen Sie den Leser zum Ja-Sager.

Bieten Sie Aufzählungen, um lange Textpassagen überschaubar zusammen zu fassen. Die Recherche im Internet wird immer schneller, und Ihre Besucher haben immer weniger Zeit. Schaffen Sie es, in der Aufzählung ansprechende Begriffe zu verwenden, wird der Besucher sich sicherlich auch die Zeit für den gesamten Text nehmen.

Haben Sie ein Video zur Hand? Nichts ist leichter, als komplexe Sachverhalte mit einem kurzen Video anschaulich zu präsentieren.

3. Das Feeling für die Suchbegriffe

Das ist bei weitem der zugleich schwierigste und leichteste Part für das kundenfreundliche Texten.

Wenn Sie als Fachmann in Ihrem Bereich die Suchbegriffe nennen sollen, die Ihre potentiellen Interessenten wohl verwenden werden, haben Sie es in der Tat nicht leicht. Ihr Wortschatz ist zwangsläufig ein anderer, als der Ihrer Kunden.

Der leichte Weg zu den richtigen Suchbegriffen

Fragen Sie Ihre Stammkunden, Bekannten, Freunde, wie sie nach Ihren Produkten suchen würden. Geben Sie die so ermittelten Begriffe bei Google ein und schauen Sie sich die Seiten aus den Ergebnislisten an. Notieren Sie die Begriffe Ihrer Wettbewerber, die Sie am ehesten in deren Überschriften finden. Haben Sie ein gutes Gefühl bei diesen Begriffen? Dann dürfen Sie diese getrost verwenden.

Oder buchen Sie eine Keyword-Recherche bei einem Profi. Agenturen, die sich mit Suchmaschinenoptimierung befassen, nutzen eine Vielzahl von Werkzeugen, um die passenden Suchbegriffe für Ihre Webseiten zu finden. In aller Regel erhalten Sie eine Liste mit Suchbegriffen und deren Synonymen, zusammen mit Aussagen darüber, wie häufig der jeweilige Begriff in Google gesucht wurde.

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